Spielbank Bad Kissingen: Es geht wieder bergauf

Für die Spielbanken in Bayern verliefen die letzten Monate teilweise vollkommen unterschiedlich. Während sich die Spielbank Bad Steben zum Beispiel über ein Rekordjahr 2018 freuen konnte, ist der Spielertrag nur wenige Kilometer entfernt in der Spielbank Bad Kötzting um ganze elf Prozent gesunken. Ähnlich sah es in den letzten Monaten und Jahren auch bei der Spielbank Bad Kissingen aus, die zum Jahresende regelmäßig Fehlbeträge vermelden musste. Doch es geht scheinbar wieder bergauf und so schaut man mittlerweile wieder optimistisch in die Zukunft

Gewinn-Split bei den Spielbanken in Bayern

Die Spielbanken im Bundesland Bayern sind ein Phänomen für sich. Eigentlich würde es sich der Freistaat wünschen, dass alle Spielbanken des Bundeslandes Jahr für Jahr Gewinne einfahren. Die Praxis allerdings zeigt, dass dieser Plan nicht so wirklich aufgeht. Stattdessen gibt es einen deutlichen Gewinn-Split innerhalb des Spielbanken-Verbundes. Einige Häuser, wie zum Beispiel die Spielbanken in Feuchtwangen, Garmisch-Partenkirchen, Bad Steben oder Bad Wiessee können immer wieder gute und gewinnreiche Jahre einfahren. Insbesondere in Bad Steben wurde zuletzt ein enorm erfolgreiches Jahr 2018 verbucht, welches als Rekordjahr für die Spielbank in die Geschichtsbücher eingehen wird. Es gibt allerdings eben auch Spielbanken in Bayern, bei denen läuft es überhaupt nicht rund. So zum Beispiel die Spielbank Bad Kötzting, deren Ertrag um ganze elf Prozent gesunken ist. Zudem war in den letzten Jahren auch die Spielbank in Bad Kissingen ein echtes „Sorgenkind“ des Bundeslandes.

Doch damit könnte jetzt offenbar Schluss sein. Wie die „Mainpost“ berichtet, teilte Marina Klein als Direktorin der Spielbank in Bad Kissingen mit, dass der Bruttospielertrag im Jahr 2018 um fast 21 Prozent auf 5,615 Millionen Euro gestiegen sei. Als Bruttospielertrag wird dabei die Differenz zwischen den Einsätzen und den Gewinnen der Spieler bezeichnet. Darüber hinaus teilte die Spielbank mit, dass die Spielbankabgabe um 0,55613 Prozent gesenkt worden sei – ein Betrag von 1,4 Millionen Euro. Gezahlt werden muss dieser als Spielbankabgabe an den Freistaat Bayern bzw. die jeweilige Kommune, in der sich die Spielbank befindet.

Genaue Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor

Äußerst erfreulich gestaltet sich für die Spielbank unterdessen auch der Blick auf die Besucherzahlen. So waren es 2018 rund 57.500 Gäste, so dass man im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 3,94 Prozent beobachten konnte. Umgerechnet in „harte Zahlen“ entspricht dies rund 2.000 Besuchern mehr im Jahr. Wie die Spielbank laut „Mainpost“ mitteilt, sei in den ersten Wochen des Jahres 2019 ein Anhalten dieses Trends erkennbar. Wiederum keine detaillierten Informationen liegen aktuell darüber vor, wie genau das Casino das Jahr 2018 beenden wird. Im Jahr 2017 stand am Ende ein Minus von rund 1,733 Millionen Euro zu Buche, welches 2018 allerdings gesunken sein dürfte. Ob der Umsatz und die Besucherzahlen jedoch ausgereicht haben, um das Minus hier ganz von der Rechnung zu nehmen, bleibt fraglich. Tendenziell eher nicht, dennoch dürfte der Fehlbetrag zumindest stark gesunken sein.

Es scheint also ganz so, als könne auch die Spielbank Bad Kissingen bald wieder zu den Casinos im Freistaat gezählt werden, die für ein positives Ergebnis sorgen. Ohnehin sieht es allerdings laut dem bayerischen Finanzminister Albert Füracker rund um die Spielbanken eigentlich nicht schlecht aus. So sei die Summe der Bruttospielerträge aller Spielbanken im vergangenen Jahr auf 72,7 Millionen Euro gestiegen, was einem Anstieg von rund zwölf Prozent entspricht. Die Besucherzahlen der Spielbanken sind laut Füracker insgesamt ebenfalls gesteigert worden.

Herausforderungen für die Spielbanken bleiben groß

Obwohl die Zahlen der Spielbanken in Bayern zum Großteil einen optimistischen Blick in die Zukunft zulassen, bleiben die Herausforderungen für die landbasierten Betriebe enorm groß. Bereits in den letzten Monaten haben die Online-Konkurrenten stark zugelegt, eine Abnahme dieses Trends ist zumindest derzeit nicht erkennbar. Nicht unbedingt angenehm für das Bundesland ist zudem die Tatsache, dass mit Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen nun schon drei Bundesländer dafür sind, das Online-Glücksspiel zu legalisieren und zu regulieren. Bayern stellt sich allerdings bislang noch vor seine heimischen Spielbanken, denen eine Legalisierung vermutlich keine große Freude bereiten dürfte. Dann nämlich könnte jeder Bayer und jede Bayerin ganz einfach im eigenen Wohnzimmer bei einem Anbieter spielen und müsste nicht mehr den Weg in die nächste Spielbank auf sich nehmen. Ein Umstand, der sich auf die aktuell noch erfreulichen Zahlen der Häuser sicherlich negativ auswirken würde.

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