Spielbank Berlin: Spielbank bleibt bis mindestens 2036

Der Potsdamer Platz ist ein echtes Herzstück von Berlin. Passend, dass hier die Spielbank Berlin schon seit vielen, vielen Jahren die Besucher begeistert. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. Wie die Spielbank jetzt mitteilte, konnte der Mietvertrag für den Potsdamer Platz verlängert werden. Die nächsten 15 Jahre sind damit also erst einmal sicher. Darüber hinaus gab die Spielbank auch bekannt, dass eine Neu-Ausrichtung und Modernisierung erfolgen sollen.

Anfang 2020 soll kräftig modernisiert werden

Ähnlich wie zum Beispiel auch in der norddeutschen Metropole die Spielbank Hamburg, ist die Spielbank Berlin in der deutschen Hauptstadt mit gleich mehreren Dependancen vertreten. Eine besondere Stellung nimmt dabei das Haus am Potsdamer Platz ein, welches als Haupthaus der Spielbank bezeichnet werden kann. 1975 wurde dieses eröffnet, allerdings noch nicht an der heutigen Heimat-Adresse. 23 Jahre lang war das Haupthaus im Europa-Center in Charlottenburg beheimatet, nach dem Mauerfall zog man an den Potsdamer Platz um. Und hier stand die Zukunft zuletzt zumindest theoretisch auf der Kippe. Jetzt allerdings kann Entwarnung gegeben werden: Die Spielbank Berlin konnte den Mietvertrag mit dem Gebäudeeigentümer, der Brookfield Properties, bis zum 31. Dezember 2036 verlängern. Noch mindestens 15 Jahre wird das Haupthaus den Berlinern und seinen Touristen also erhalten bleiben.

Aber nicht nur das: Mittlerweile ist das historische Gebäude schon mehr, als nur in die Jahre gekommen. Aus diesem Grund soll schon ab Anfang 2020 mit einer großflächigen Modernisierung des Gebäudes begonnen werden. Ebenso soll das Spielangebot neu ausgerichtet werden. Das erklärte jüngst der Geschäftsführer Gerhard Wilhelm gegenüber den Medien.

Spielbetrieb soll trotz Umbau weiterlaufen

Wilhelm teilt mit, dass künftig neue „Erlebnisbereiche“ geschaffen werden sollen, die perfekt auf die einzelnen Spielangebote abgestimmt werden. Das bisherige Platzangebot von gut 8.300 Quadratmetern soll zudem erweitert werden. Gut für alle Spieler: Trotz der Umbauarbeiten soll der Betrieb hier ganz regulär weiterlaufen. Auch während der Umbaumaßnahmen können hier also Roulette, Black Jack, Poker und Automaten gespielt werden. Insgesamt beschäftigt die Spielbank Berlin gut 500 Mitarbeiter. Aufgeteilt sind diese auf die vier Dependancen in der Hauptstadt. Und diese leisten hervorragende Arbeit. Jedes Jahr werden mehr als 600.000 Spielgäste begrüßt, gut 60 Prozent des Spielumsatzes abzüglich der Gewinne müssen an das Land Berlin als Spielbankabgabe gezahlt werden. Das rechnet sich auch für das Bundesland. Seit der Gründung wurden bereits mehr als zwei Milliarden Euro Spielerträge eingefahren – das freut die Kassen.

Spielbank Berlin mit einem ganz besonderen Ruf

Dass sich bei der Spielbank Berlin auch in den kommenden Jahren erst einmal nichts ändern wird, freut nicht nur die Beschäftigten und die Spieler. Auch die Stadt kann sich freuen, schließlich hat sich die Spielbank in der Hauptstadt einen ganz besonderen Ruf erarbeiten können. Hierfür sorgt ein eigens eingerichteter Fördertopf, mit dem regelmäßig gemeinnützige Projekte und Einrichtungen unterstützt werden. Herrscher über den Fördertopf sind die Beiräte des Casinos. Diese können nach eigenen Wünschen festlegen, wohin die Gelder aus diesen Ersparnissen fließen sollen.

Hierdurch profitieren wiederum zahlreiche unterschiedliche Vereine und Einrichtungen von den Spendenmaßnahmen. So wurden zum Beispiel in der Vergangenheit mehrere Sportvereine finanziell unterstützt, die andernfalls möglicherweise nicht mehr existent wären. Darüber hinaus setzte sich die Spielbank auch schon für eine Anti-Gewalt-Kampagne gegen Homosexuelle ein und zeigte sich erst vor wenigen Tagen als Sponsor des Internationalen Stadionfestes in Berlin

Aktive Unterstützung im Kampf gegen HIV

Auch in den letzten Tagen hat die Spielbank am Potsdamer Platz wieder einmal ihr großes Herz unter Beweis gestellt. Dieses Mal zugute gekommen ist die Spende der Selbsthilfeorganisation House of Queer Sisters. Hierbei handelt es sich um einen Verein, der Menschen mit HIV/Aids unterstützt und sich dabei auch um die Angehörigen kümmert. Über eine Spende von ganzen 4.500 Euro durfte sich der Verein in den letzten Tagen freuen. Für den Verein sind derartige Spenden enorm wichtig, wie Sister Mary im Rahmen der Scheckübergabe durch Spielbank-Chef Wilhelm erklärte. Der Verein sei bei der Umsetzung seiner Aufgaben auf jede erdenkliche Hilfe angewiesen. Besonders schön: Die Spielbank sicherte dem Verein zu, auch in den kommenden Jahren als fester Partner an dessen Seite zu stehen.

Für die Spielbank ist der Kampf gegen HIV und Aids offenbar ein übergeordnetes Thema. Bereits seit geraumer Zeit ist das Etablissement immerhin schon als Unterstützer der Berliner Aids-Hilfe aktiv. Wilhelm erklärt hierzu: „Die Spielbank Berlin versteht sich seit ihrer Gründung als ein verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner unserer Stadt – in all ihren Facetten. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, den Verein House of Queer Sisters zu unterstützen und uns mit den Zielen und Aufgaben des Vereins aufs Höchste zu solidarisieren. Wir wünschen House of Queer Sisters e.V. weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf die Partnerschaft mit dieser wichtigen Einrichtung.“ Bereits seit 2013 ist die Organisation in der Hauptstadt aktiv und betreut neben HIV-Betroffenen auch Flüchtlinge. Prominenz hat der Verein vor allem durch seine einprägsamen Charity-Veranstaltungen erlangt, gleichzeitig wurden in der Vergangenheit zahlreiche Kooperationen für einen besseren Kampf gegen HIV und Aids ins Leben gerufen.