Japan: Regierung mit neuen Vorstößen bei der Regulierung

Japans Casinospieler müssen zittern. Nachdem bekanntgegeben wurde, dass die Stundenzahl aller Spieler in den Casinos auf ein monatliches Limit begrenzt werden soll, folgt jetzt ein neuer Einfall. Künftig müssen die Casinos Spieler melden, die Chips im Wert von einer Million Yen oder mehr eintauschen wollen.

Komplettes Profil wird erfasst

Wer in Japan künftig Chips im Wert von einer Million Yen oder mehr kaufen oder eintauschen möchte, muss damit rechnen, dass seine Daten an die Regierung weitergegeben werden. Diese hat einen neuen Plan zur Bekämpfung der Geldwäsche ins Leben gerufen, welche jenen Umtausch der circa 7.700 Euro komplizierter macht.

Künftig erfassen müssen die Casinos den kompletten Namen, die Adresse und das Geburtsdatum des Spielers. Gleichzeitig auch die Uhrzeit und das Datum, an welchem die Transaktion vollzogen wurde. Eine derartige Vorgehensweise ist international durchaus bekannt. In den USA oder Singapur werden die Daten bereits dann verlangt, wenn 800.000 Yen oder mehr umgewechselt wurden.

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