Italien: Priester soll Kirchengelder verspielt haben – Haft

Die Nachricht aus Italien klingt fast zu abenteuerlich, um wahr zu sein. Es ist so aber tatsächlich geschehen: Ein Priester soll hier rund 500.000 Euro Kirchengelder abgezweigt und verspielt haben. Der Mann zeigte sich vor Gericht einsichtig, gab alles zu und wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.

Spielsucht-Therapie und Haftstrafe verordnet

Rund 500.000 Euro an Kirchengeldern soll der 48-jährige Priester aus Italien verspielt haben. Verantworten musste sich der Mann daher vor einem Gericht, welches ihn wegen Unterschlagung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilte. Damit aber noch nicht genug.

Der Mann musste versprechen, den Betrag nach und nach zurückzuzahlen. Darüber hinaus muss er eine Spielsucht-Therapie besuchen. Kurios: Hierfür hat der Pfarrer den Segen der Kirche erhalten und äußerte den Wunsch, bald wieder zu seiner Arbeit als Pfarrer zurückkehren zu können. Erst im Jahre 2016 hatte der 48-Jährige sein Amt in Spinea in der Nähe von Venedig niedergelegt.

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