ICE 2019: Messe in London mit Spannung erwartet

    Mit einer äußerst erfolgreichen SiGMA auf Malta ging das Glücksspielmesse-Jahr 2018 zu Ende. 2019 ist allerdings gar nicht viel Zeit zum Durchatmen übrig, denn für die Branche geht es bereits Anfang Februar mit dem nächsten renommierten Treffen weiter. Vom 5. bis zum 7. Februar wird in London die ICE veranstaltet, die mit einem bunten Rahmenprogramm auch in diesem Jahr wieder für einen neuen Rekord bei den Besucher- und Ausstellerzahlen sorgen dürfte.

    Seit 1990 wird die ICE ausgerichtet

    Die Tradition der ICE begeistert durchaus, denn die Branchenmesse wird schon seit dem Jahre 1990 veranstaltet. Im letzten Jahr konnte sich die Messe über mehr als 130.000 Besucher aus 130 Nationen freuen und stellte damit einen neuen Rekord in der eigenen Historie auf. Laut den Veranstaltern allerdings dürfte dieser Rekord vermutlich nicht mehr lange Bestand haben, denn in diesem Jahr wird noch einmal mit größeren Zahlen in allen Bereichen gerechnet. Anwesend sein werden zahlreiche Unternehmen aus der Glücksspiel- und Sportwetten-Branche, gleichzeitig sind auch viele Vertreter aus anderen Bereichen des Internetspiels auf dem Messegelände zu erwarten.

    Apropos Messegelände: Veranstaltet wird die ICE dieses Jahr in den Londoner Docklands, wo sich das ExCel-Center findet. Dieses wurde erst im Jahre 2000 erbaut und glänzt vor allem mit enorm viel Fläche und einer modernen Ausstattung. Mehr als 400.000 Quadratmeter bietet das Messegelände insgesamt, rund 42.000 Quadratmeter sollen davon für die ICE freigehalten werden.

    Deutsche Unternehmen zeigen verstärkt Präsenz

    Erwartet wird mit Blick auf die teilnehmenden Unternehmen auch in diesem Jahr wieder ein bunte Mischung, wobei allein rund 250 Unternehmen als Wettanbieter bezeichnet werden können. Mehr als 230 davon haben sich speziell auf das Angebot von Sportwetten fokussiert. Darüber hinaus präsentieren aber auch Anbieter für mobile Lösungen, Bingo-Anbieter oder eben Online Casinos ihre neuen Produkte. Mit Blick auf die Internationalität der Fachmesse lässt sich festhalten, dass vor allem britische, maltesische, US-amerikanische und deutsche Konzerne in London anzutreffen sind. Die Hausherren aus England stellen mit 124 Unternehmen das stärkste Land, hinter ihnen folgen Malta mit 69 Unternehmen und die USA mit 29 Unternehmen. Deutsche Kunden zeigen in London aber ebenfalls verstärkt Präsenz. Genau 17 Anbieter werden an der Messe teilnehmen – damit stellt Deutschland das Land mit den viertmeisten teilnehmenden Unternehmen.

    Der Besuch der Messe soll sich für Besucher aber nicht nur auf Grund der zahlreichen ausstellenden Unternehmen lohnen. Die ICE kündigte stattdessen an, dass auch verschiedene Vorträge im Umfeld der Messe gehalten werden sollen. Diese beschäftigen sich zum Beispiel mit der Cyber-Kriminalität, der künstlichen Intelligenz oder der weltweiten Regulierung der Glücksspielbranche.

    Gambling Commission wird nicht anwesend sein

    Nicht anzutreffen sind in diesem Jahr in London wiederum die Vertreter der britischen Gambling Commission. In den letzten Jahren war es immer mehr zur Selbstverständlichkeit geworden, dass die Behörde ebenfalls anwesend ist, um den Dialog mit den Glücksspielunternehmen voranzutreiben. Allerdings beschwerte sich die Behörde nach ihrem letztjährigen Besuch darüber, dass die Hostessen zu leicht bekleidet gewesen wären. Sarah Harrison von der Gambling Commission gab gegenüber „BBC“ damals bekannt, dass es absolut unverständlich sei, dass Frauen kaum mehr „als Badeanzüge“ tragen würden, während die Männer in Anzügen auftreten würden. Anschließend gab die Behörde bekannt, dass man die Messe künftig boykottieren wolle, wenn sich dieses Auftreten nicht ändern würde.

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