Gauselmann Gruppe: Partnerschaft mit DEG wird fortgesetzt

Rund um die Partnerschaft zwischen der Stadt Düsseldorf und der Gauselmann Gruppe gab es in den letzten Monaten einige Diskussionen. Abseits der Randgeräusche lässt sich auf jeden Fall festhalten, dass beide Seiten von den Kooperationen profitieren. Das zeigt jetzt auch die Tatsache, dass eine Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Eishockey-Verein DEG verlängert wurde. Die Merkur Sonne wird also auch in der kommenden Spielzeit auf den Trikots des Vereins zu sehen sein. Zusätzlich dazu hat die Karin und Paul Gauselmann Stiftung mit ihrer Hilfe dazu beigetragen, dass eine Schule zu einer neuen Schulküche gekommen ist.

Merkur bleibt Exklusiv-Partner von DEG

Die Gauselmann Gruppe und die Düsseldorfer EG haben ihre Kooperation verlängert. Mindestens noch für ein weiteres Jahr wird die bekannte Sonne der Tochtermarke Merkur damit auf den Trikots der Eishockeyspieler zu sehen sein. Für die Gauselmann Gruppe bleibt damit eine wichtige Partnerschaft in Düsseldorf erhalten, wo ohnehin zahlreiche Sport-Förderungen betreut werden. Manfred Stoffers, der Vorstand Marketing, Kommunikation und Politik der Gauselmann Gruppe, erklärt zum Deal: „Wir freuen uns über die durchweg positive und vertrauensvolle Kooperation im ersten Jahr unserer Partnerschaft und wünschen der DEG auch für die kommende Saison viele sportliche Erfolge mit der Merkur Sonne auf der Trikotbrust.“

Diese Einschätzung wird auch auf Seiten des Eishockey-Clubs geteilt. Stefan Adam, der Geschäftsführer der Düsseldorfer Eishockey GmbH teilte mit: „Die Zusammenarbeit mit der Gauselmann Gruppe war im vergangenen Jahr enorm fruchtbar und erfolgreich. Deshalb sind wir sehr froh, auch weiterhin einen so starken und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben.“ Nicht nur auf den Heim- und Auswärtstrikots ist das Logo von Merkur damit in der kommenden Spielzeit zu sehen, sondern auch auf den Ausweichtrikots, im Bullykreis und auf zahlreichen TV-relevanten Werbebanden im ISS Dome.

Karin und Paul Gauselmann Stiftung fördert Sanierung einer Schulküche

Abgesehen von den Erfolgen in der geschäftlichen Kooperation kann auch abseits des Unternehmens auf eine erfreuliche Neuigkeit verwiesen werden. Paul Gauselmann, der gerade erst seinen 85. Geburtstag feierte, hat mit der Karin und Paul Gauselmann Stiftung der Bischof-Hermann-Kunst-Schule im LudwigSteilHof zu einer neuen Schulküche verholfen. Konkret spendete der Unternehmer über die Stiftung einen Betrag von 7.500 Euro, der einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten der bisherigen Küche darstellte. Insgesamt 30 Jahre war die alte Küche im Einsatz und daher dringend Sanierungsbedürftig. Das Bundesland und die Schule allein hätten die insgesamt rund 35.000 Euro für die Sanierung allerdings niemals aufbringen können. Da die Arbeiten in der Küche mittlerweile zu einem echten Sicherheitsrisiko geworden sind, freute man sich auf Seiten der Schule dementsprechend stark über die Zuwendung der Stiftung.

So erklärte Förderschullehrer Michael Blase: „Unsere Schulküche war rund 30 Jahre alt und in einem desolaten Zustand. Nicht nur, dass viele Geräte nicht mehr funktionierten, auch unter dem sehr relevanten Sicherheitsaspekt war ein Arbeiten mit den Schülern nicht mehr tragbar.“ Nach den ersten Plänen für die Sanierung stellte sich dann jedoch erst einmal Ernüchterung ein. „Die Mittel, die das Land für Schulen zur Verfügung stellt, reichen bei weitem nicht aus. Und schon gar nicht für ein solches Sonderprojekt wie dieses“, so Vorstand Stefan Bäumer.

Schule als „pädagogische Feuerwehr“

Bäumer erklärte zudem: „Für den Laien mag es eine profane Sache sein, eine Küche zu bauen. Aber eine Schulküche dient eben nicht nur der Zubereitung und Produktion von Speisen, sondern hier geht es vor allem auch um den Weg dahin“. Die Bischof-Hermann-Kunst-Schule im LudwigSteilHof nimmt zudem im Landkreis eine ganz besondere Rolle ein, da es sich um eine spezielle Schule für die Integration von Flüchtlingen und Migranten handelt. „Unsere Schule als „pädagogische Feuerwehr“ des Kreises befindet sich in der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten seit Jahren unter besonderem Druck. Eine gute funktionelle Ausstattung in allen Bereichen ist daher sehr wichtig, um diese gesellschaftliche Aufgabe auch weiterhin professionell leisten zu können.“

Für Stifter Paul Gauselmann war die Spende übrigens ebenfalls in doppelter Hinsicht ein Erfolg. Als kleines Dankeschön dürfte sich der Geschäftsmann im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Schulküche über eine exklusive Verkostung freuen und so als einer der ersten Gäste überhaupt in der neuen Küche speisen.