Lohnt sich eine Playerscard?

    Playscard des CasinoClubs
    Auch der Casino Club bietet eine Playerscard an

    Vor kurzem erhielten wir eine E-Mail mit der Frage nach dem Sinn bzw. Unsinn einer Playerscard in Spielbanken (vorwiegend in den USA)oder auch Online Casinos. Gerne wollen wir dieses einmal genauer betrachten.

    Woher stammen die Playercards?

    Um es genauer zu erklären muss man die Zeit etwas zurückschrauben: Seit den 60er Jahren versucht man in Las Vegas Spieler mit hohen Einsätzen zu finden, die dann viel Geld im Casino setzen und im besten Falle zu verspielen. Es wurden extra Personen in der Mitte der 80iger Jahre eingestellt, sogenannte VIP Hosts. Diese sollte diese kleine Gruppe aus der Spielermasse herausfiltern und sie zuvorkommend behandeln. Es gab kostenlose Flüge, sogar private Jets wurden gebucht und die besten Suiten wurden teilweise für Highroller umgebaut usw. usw. man wollte sie bestens „Verführen“ um an Ihr Bestes zu kommen…

    Natürlich gibt es diesen „Typ“ immer noch, doch seit Anfang der 90er hat man auch den „kleinen Spieler“ im Auge, auch er verliert viel Geld und verlangt ebenso bevorzugt behandelt zu werden. Doch wie sollte das Casino das herausfinden, was diesem „kleinen Spieler“ zu steht? Die Erfindung der Magnet Karte machte es möglich – die Playercard war geboren!

    Die Playerscard

    Wer wollte, konnte sich kostenlos im Casino anmelden um dann „unter Beobachtung“ zu spielen, nicht etwa zum Zwecke der Spielsucht-Bekämpfung sondern um einfach zu erkennen wie „wertvoll“ ein Spieler ist. Einfach die registrierte Karte in den Spielautomaten schieben und spielen, oder auch beim Dealer abgeben wenn man am Tisch zb. Black Jack oder Roulette spielt. Denn für jeden gesetzten Cent gibt es Punkte, egal ob man gewonnen oder verloren hat.

    Je mehr Punkte man auf seinem Konto verbuchen konnte, umso bessere Prämien konnte man sich aussuchen. So gab es anfangs Mixer, Bügeleisen, Goldmünzen oder anderen Schnick-Schnack. Dieses Geschäft erwies sich als sehr lohnenswert für beide Seiten – der Spieler freute sich über tolle Preise und Aufmerksamkeiten und das Casino konnte (und kann immer noch) genau erkennen welcher Spielautomat interessant ist und wie die Bewegung im Casino verläuft.

    Unterteilung von Spieltypen

    Seit Ende der 90er wurden unterschiedliche Stufen hinzugefügt. Wer also ein besonders hoher Spielertyp ist erhält für eine gewisse Zeit einen höheren Status, wie z.B. im Vielflieger-Programm einer Airline. Statt Sachpreise gab es nun u.a. auch kostenfreie Hotelübernachtungen, Limousinenfahrten zum und vom Flughafen, kostenfreie Tickets für Konzerte usw. usw. Also all das, was auch einem Highroller zu Gute kommt.

    Die Entscheidung bringt den Vorteil

    Es gibt alleine in Las Vegas rund 20 unterschiedliche Playerclubs. Bevor man sich nun für einen Playersclub entscheidet, sollte man genau die Vorteile jedes Clubs anschauen! Genaues vergleichen ist da sehr hilfreich. Sich bei allen anmelden und mal hier 10$ spielen und mal da 20$ spielen bringt nicht wirklich was! Denn es ist viel schwieriger in unterschiedlichen Clubs einen besseren Status zu erhalten, denn die erste Stufe bringt in der Regel keinen wirklichen Vorteil mit sich. Ich bevorzuge persönlich den MGM Playersclub MLife. Ich bin schon lange Mitglied, denn bleibt man einem Casino treu so bekommt man von diesem noch bessere Benefiz und einen eigenen Host, der für einen Ansprechpartner ist. Dieser kann auch über das “normale” Programm hinaus mal Gutes für einen tun.

    Kommen wir zu den Pro und Contras der Playercard

    Pro:

    • billige oder kostenfreie Hotelübernachtungen (wenn man aktiv spielt)
    • weitere kostenfreie Benefiz wie Tickets, Essen usw.
    • kostenfreie Angebote für Slot-Turniere und Pokerturniere

    Contra:

    • Überwachung des Spielens
    • Angabe von Adresse und Name

    Ob man sich nun anmeldet und bei welchem Club, bleibt jedem natürlich selbst überlassen.

    Der Casino Guide Tipp

    Meldet sich nur einer an, und spielt der Partner oder Freund mit der selben Karte, so erhält man natürlich auch doppelt schnell Punkte. Denn man kann bis zu drei Karten gleichzeitig in einem Casino aktiv benutzen.

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