Kambodscha: Mega-Casino soll Macau Konkurrenz machen

Macau hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zur globalen „Sammelstelle“ für Glücksspieler aus aller Welt entwickelt. Umsatzmäßig hat Asien den USA schon lange den Rang abgelaufen. Und genau von diesem großen Kuchen möchten auch Länder in der unmittelbaren Umgebung von Macau profitieren. So zum Beispiel Kambodscha. Hier wird gerade ein Milliarden-Projekt umgesetzt, mit welchem künftig vor allem chinesische Spieler, aber auch Spieler aus anderen Ländern nach Kambodscha gelockt werden sollen.

Naga 3 soll größtes Resort des Landes werden

Hinter dem Bau des neuen Milliarden-Projektes in Kambodscha steht die Naga Corp, welche bereits verschiedene Resorts im Land betreibt. Das Unternehmen teilte mit, dass Naga 3 künftig das größte Resort des Landes darstellen soll. Im Detail äußerte sich der Konzern in einem Statement wie folgt: „Nach der Fertigstellung wird Naga 3 das größte integrierte Resort im Land sein. Es wird bestehenden Einrichtungen von Naga 1 und Naga 2 mit einem Qualitätsstandard ergänzen, der mit den integrierten Resorts in Macau konkurrieren wird.“ Eine klare Ansage in Richtung Konkurrenz und auch den eigenen Anspruch. In der Tat geht es der Naga Corp vor allem darum, die Spieler aus Macau nach Kambodscha zu locken.

Hierfür wurde bereits im Jahre 1995 das NagaWorld-Resort eröffnet. Damals wie heute handelt es sich um das größte Casino-Resort des Landes, künftig soll dieses noch weiter ausgebaut werden. Die Naga Corp plant hierfür eine Investition von rund 3,5 Milliarden US-Dollar ein. Anschließend soll der Komplex auf 66 Etagen Schlafmöglichkeiten für die Gäste bieten, insgesamt ist von fast 5.000 Zimmern die Rede.

Mit Casino und Vergnügungspark zu Rekordzahlen?

Abgesehen von der beeindruckenden Größe des Komplexes soll aber vor allem das Angebot die Spieler und Besucher anlocken. So wird zum Beispiel ein eigener Vergnügungspark angeboten, welcher vom Unternehmen selbst als „Hightech-Park“ angepriesen wird. Besucher sollen hier in ganz neue Erlebnisse eintauchen können. Geplant ist, dass allein dieser Park jährlich rund 1,65 Millionen Besucher anlocken soll. Erweitert wird das Angebot des Resorts durch gut 800 Spieltische, rund 2.500 Automaten, Restaurants, und Veranstaltungssäle. Shows und andere Unterhaltungskonzepte sind demnach offenbar ebenfalls eingeplant.

Woher die zahlreichen Besucher kommen sollen, hat man sich bei Naga Corp schon überlegt. Ein Teil der Besucher soll aus dem Nachbarland Vietnam angezogen werden. Hier sind viele leidenschaftliche Spieler zu finden, das Land selber steht dem Glückspiel allerdings nicht unbedingt offen gegenüber. Dieser Plan könnte aufgehen. Gleichzeitig liegt der Casino-Standort in unmittelbarer Nähe zum Hauptstadt-Flughafen des Landes und so könnten Spieler aus China in rund zwei Stunden in den Casino-Tempel eingeflogen werden. Dafür muss allerdings ein wirklich schlagfertiges Angebot her, denn die Chinesen sind bekanntermaßen ganz „vernarrt“ in ihr Macau. Da China und Kambodscha allerdings bereits seit mehreren Jahren eine enge Partnerschaft betreiben, ist davon auszugehen, dass die Regierung in Peking das Vorhaben in Kambodscha unterstützen wird. Immerhin werden seit Jahren horrende Summen in die Infrastruktur von Kambodscha investiert.

Golf von Thailand als neues Glücksspiel-Delta?

Obwohl die Chinesen das Glücksspiel in Macau mittlerweile zur klaren Nummer Eins vor Las Vegas gemacht haben, haben die Chinesen mit dem Reisen noch ein weiteres großes Hobby. Wie gut, dass sich diese beiden Beschäftigungen wunderbar verbinden lassen. Insbesondere am Golf von Thailand haben sich in den letzten Jahren immer mehr Spielmöglichkeiten für die Chinesen entwickelt, die die Reisen nach Kambodscha oder auch auf die Philippinen gerne in Kauf nehmen. Ob der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau so allerdings wirklich der Rang abgelaufen werden kann, ist fraglich. Aber: Mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Macau werden durch die Casino-Giganten vor Ort erwirtschaftet. Und die Nachbarländer dürften mit einem kleinen Stück dieses Kuchens wohl bereits zufrieden sein.

Probleme von staatlicher Seite durch mögliche Verbote der Casinos sind in den Ländern kaum zu befürchten. In der Regel sind die Regierungen dankbar über die Zusatzeinnahmen, die von den Casinos in Form von Steuern oder anderen Abgaben in die Staatskasse fließen. In vielen Ländern existieren sogar ganz offizielle Glücksspielbehörden, welche mit energischen Mitteln gegen illegale Glücksspielanbieter vorgehen. Vor allem in den ländlichen Regionen sind viele illegale Spielrunden zu finden, die sich in den letzten Jahren aus der Stadt hierhin verschoben haben. In China und anderen asiatischen Staaten setzt die Polizei bzw. Glücksspielbehörde daher Drohnen im Kampf gegen illegale Land-Casinos ein.

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