Kambodscha: Chinesische Casinos sollen das Glück bringen

In China ist Glücksspiel grundsätzlich verboten. Lediglich die Sonderzone Macau bildet hier eine Ausnahme und konnte sich in den letzten Jahren auch als echte Größe etablieren. Das reicht den Chinesen allerdings nicht. Schon längst wurde mit Kambodscha ein Land entdeckt, welches mittlerweile enorm von den chinesischen Casinos abhängig ist.

Casinos stellen rund 3% des Bruttoinlandsproduktes

Der Plan der chinesischen Investoren war simpel: In Kambodscha wurde fleißig in den Casino-Sektor investiert, der in der Heimat vollständig in Macau liegt. Nun mussten nur noch die Touristen nach Kambodscha gebracht werden, was mittlerweile per Charterflug erledigt wird.

Kurios: In Kambodscha ist das Glücksspiel eigentlich verboten, zumindest für die Einheimischen. Bei den Touristen ist wiederum alles in Ordnung, schließlich sind die Gastgeber von deren Einsätzen abhängig. Fast drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden von den Casinos erwirtschaftet, in Zukunft soll es noch mehr werden.

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