Iovation: Gambling Industry Report 2019 veröffentlicht

Die meisten Spieler dürften von dem Unternehmen Iovation Inc. aus den USA bisher noch nichts gehört haben. Für die Glücksspielbranche allerdings handelt es sich um einen enorm wichtigen Konzern, der zur Wirtschaftsauskunftei TansUnion gehört. Iovation Inc. beobachtet und analysiert bereits seit vielen Jahren den Glücksspielmarkt und veröffentlich schon zum dritten Mal seinen sogenannten Gambling Industry Report.

Seit 2004 als „Marktbeobachter“ aktiv

Iovation Inc. ist seit 2004 aktiv und arbeitet seit dem als Analyseunternehmen der Glücksspielbranche und zahlreicher weiterer Branchen. Bereits zum dritten Mal hat der US-amerikanischen Konzern jetzt seinen sogenannten Gambling Industry Report veröffentlicht, in welchem die technischen Innovationen und Trends der Glücksspielbranche durchleuchtet werden. Der Fokus des diesjährigen Berichts, dem Gambling Industry Report 2019, liegt dabei vor allem auf dem mobilen Spiel, dem Schutz der Unternehmen vor Betrügereien oder die Authentifizierung der Kunden und ihrer Zahlungen. Im Detail steckt hinter Iovation Inc. allerdings mehr als nur ein reines Analyseunternehmen. Der Konzern unterstützt die Branche zum Beispiel auch dadurch, dass Lücken oder Angriffsflächen aufgedeckt werden. Zusätzlich sicherte der Konzern laut eigener Aussage bereits rund vier Milliarden Transaktionen von Spieler an Casinos und stoppte über 47 Millionen Betrugsversuche.

Wichtig rund um den Gambling Industry Report zu erwähnen ist allerding erst einmal die Tatsache, dass dieser vor allem Eindrücke verstärkt, die in den letzten Jahren schon gewonnen wurden. Noch immer rückt zum Beispiel das mobile Spiel klar in den Fokus.

Immer mehr Spieler nutzen Mobilgeräte

Aber auch die Summe, die von den Spielern Jahr für Jahr an die Partner-Casinos von Iovation Inc. überwiesen wird, hat zugelegt. 2012 hätten die Spieler demnach „nur“ einen Betrag von rund 100 Milliarden US-Dollar eingezahlt, 2018 habe man aber schon die 500 Milliarden-Marke durchbrechen können. Der Anteil der mobilen Transaktionen, also der Zahlungen, die mit dem Handy oder Tablet durchgeführt werden, liegt mittlerweile bei 70 Prozent. 2012 lag man hier bei nur sechs Prozent, seit dem wuchs der Anteil Jahr für Jahr durchschnittlich um ganze 95 Prozent. Ein klarer Fingerzeig für die Unternehmen, denen klar sein dürfte, dass die mobilen Angebote mittlerweile als Nummer Eins bezeichnet werden müssen. Auch das bestätigt der Bericht, welcher laut Iovation aufzeigt, dass vor allem die Anbieter erfolgreich auf dem Markt sind, die ihren Kunden eine mobile Alternative zur Verfügung stellen können.

Zusätzlich dazu sehen die US-Amerikaner zumindest in Teilen auch Google dafür verantwortlich, dass der mobile Markt der Glücksspielbranche derart gewachsen ist. Google hat 2017 Echtgeld-Apps in einigen Ländern im PlayStore zugelassen und die Entwicklung dieser Apps in den Augen von Iovation so indirekt ebenfalls vorangetrieben.

Möglichkeiten zum Schutz der Anbieter aufzeigen

Wie schon erwähnt, liegt eine Aufgabe des Gambling Industry Reports auch darin, die Unternehmen der Branche auf mögliche Schwächen hinzuweisen und diese Wege aufzuzeigen, wie die Schwächen bzw. Lücken geschlossen werden können. Deutlich wird hier, dass die Anbieter auf ganz unterschiedlichen Wegen mit Bedrohungen zu kämpfen haben. Eine davon sind zum Beispiel die Bonus-Betrügereien, die in den letzten Jahren offenbar stark zugenommen haben. 2015, also vor gut vier Jahren, habe man noch 50.000 Vergehen in diesem Bereich vermelden können, 2018 wurden knapp 210.000 Vergehen in diesem Segment vermeldet. Längst aber nicht das einzige Problem. Zahlreiche Spieler würden laut dem Bericht auch versuchen, innerhalb der Spielrunden zu betrügen. 2013 wurden hier 10.000 Fälle registriert, 2018 waren es 1250.000 Fälle.

Weiter geht der Bericht auch darauf ein, dass die Casinos offenbar immer stärker unter Kreditkartenbetrügereien leiden. 2014 gab es auf diesem Wege einen Verlust von rund 20.000 US-Dollar für die Anbieter zu vermelden, 2016 waren es bereits mehr als 40.000 und 2018 bereits mehr als 50.000 US-Dollar. Schützen können sich die Anbieter vor derartigen Vergehen laut des Berichts vor allem mit Hilfe von moderneren Technologien, welche sich insbesondere auch um die Aufdeckung von Vergehen im Bereich der Geldwäsche kümmern könnten.

Handel mit VIP-Accounts?

Gerade der Kampf gegen die Geldwäsche ist für die Casinos heutzutage wichtiger denn je. Verdeutlicht wird dies zum Beispiel durch die teilweise satten Strafen, welche die britische Gambling Commission gegen Unternehmen aufgrund von Verstößen in diesem Bereich ausgesprochen hat. Das Problem: In vielen Fällen sind die Anbieter nahezu machtlos, da zum Beispiel ein reger Handel mit den VIP-Accounts der Unternehmen getrieben wird. Ein Spieler, der einen VIP-Status erreicht hat, gilt als sehr guter Kunde und kann dementsprechend auch größere Summen transferieren als ein normaler Spieler. Kriminelle nutzen dies und kaufen VIP-Accounts einzig und allein zum Zweck der Geldwäsche ein. Herr können die Casinos dieser Lage eigentlich nur werden, wenn die Vorzüge für die VIP-Accounts in dieser Hinsicht gestrichen werden. Dadurch wiederum würde man gleichzeitig aber auch den Spielern den Anreiz nehmen, überhaut einen VIP-Status erreichen zu wollen. Laut Gambling Industry Report könnte die Branche auch hier aber mit modernen Technologien reagieren und so versteckte Verbindungen zwischen den Endgeräten und Konten der Kunden aufdecken. Der Vorteil wäre für die Branche, dass sich empfindliche Strafzahlungen auf diesem Wege wohl vermeiden ließen – bzw. zumindest ein großer Teil davon.

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