Berlin: Immer weniger Spielhallen in der Hauptstadt

In der Hauptstadt haben sich die Behörden bereits seit 2011 dem Kampf gegen das Glücksspiel verschrien. Nach nunmehr fast sieben Jahren sind tatsächlich erste Erfolge messbar. Gleichzeitig zeigen diese aber auch: Eine komplette „Stilllegung“ der Betriebe dürfte Jahre dauern – sofern sie überhaupt möglich ist.

Streitigkeiten erschweren den Weg

Von insgesamt 600 Betrieben in Berlin ist die Anzahl der Spielbanken seit 2011 auf 477 Betriebe zurückgegangen. Gründe hierfür sind natürlich die Konkurrenz aus dem Internet, aber auch die strengen Vorgehensweisen der Behörden. Insgesamt 67 Betreibern wurde eine Lizenz versagt, da sie nicht zuverlässig genug hierfür seien.

Allein im Jahr 2017 haben die Behörden in der Hauptstadt 20 Spielhallen dicht gemacht, bzw. haben diese selber ihre Türen geschlossen. Dieser Trend dürfte anhalten, auch wenn die Entwicklungen sicherlich nicht in allen Augen begrüßenswert sind. Immerhin ist jede einzelne Spielhalle mit Arbeitsplätzen verbunden.

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