Kartenzählen beim BlackJack

    Karten zählen beim Black Jack

    Dass man sich durch Kartenzählen einen Vorteil beim Black Jack verschaffen kann, wurde bereits in mehreren Filmen thematisiert (bspw. in “Rain Man” oder “21”). Tatsächlich ist es Mitte der 90er eine Gruppe Studenten vom MIT gelungen, durch systematisches Kartenzählen den Hausvorteil beim BlackJack in einen Spielervorteil umzuwandeln. Es handelt sich also nicht grundsätzlich um einen Mythos. Durch Kartenzählen kann man sich wirklich einen Vorteil von etwa 1,4% bis 2% einräumen. Dadurch ergibt sich langfristig eine Gewinnerwartung zugunsten des Spielers. Allerdings war die Taktik des Kartenzählens auch zu Zeiten der besagten MIT Studenten schon seit Jahrzehnten unter professionellen BlackJack Spielern bekannt.

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    Was genau wird eigentlich gezählt?

    Bei BlackJack haben Karten mit der Wertigkeit zehn eine hohe taktische Bedeutung. Karten mit Wertigkeit zehn sind natürlich die 10 sowie alle Bildkarten. Ebenfalls zu beachten sind die Asse (Wertigkeit je nach Blatt eins oder elf). Was macht die Zehnerkarten und die Asse so besonders? Wenn der Abzugsstapel verhältnismäßig reich an Zehnern und Assen ist, wird das Spiel für den Spieler profitabler. Dies ist aus mehreren Gründen der Fall. Unter anderem weil sich der Dealer öfter überreizt und weil die Wahrscheinlichkeit, einen BlackJack zu erhalten, erhöht ist. Allerdings kann man nur einen Vorteil daraus schlagen, wenn man darum weiß und sein Wettverhalten in einer günstigen Situation anpasst. Also dann, wenn viele Zehner und Asse im verbliebenen Abzugsstapel sind, werden tendenziell (hängt natürlich immer noch von den Gelegenheiten auf dem Tisch ab) höhere Wetten getätigt.

    Wie werden die Karten gezählt?

    Beim Kartenzählen werden alle Zahlen von zwei bis sechs mit dem Wert “-1” versehen. Asse und Zehner werden mit “1” versehen. Alle dazwischenliegenden Zahlen werden nicht berücksichtigt. Es wird nun entsprechend mitgezählt, welche Karten gespielt werden und aus dem Spiel gehen. Sobald sich ein nennenswerter Minuswert ergibt – also entsprechend viele niedrige Karten aus dem Abzugsstapel gezogen wurden und der Abzugsstapel reich an Zehnern und Assen ist – ist die Gelegenheit da, seine Einsätze zu erhöhen. Allerdings reicht es nicht nur einen günstigen Count zu haben. Man muss auch berücksichtigen, wie viel vom Abzugsstapel bereits abgezogen wurde und mit wie vielen Decks überhaupt gespielt wird. Erst dann kann man den Count ins Verhältnis zu allen verbleibenden Karten im Spiel setzen und recht genau abwägen, wie günstig die Gelegenheit wirklich ist. Bei dieser Art und Weise Karten zu zählen spricht man vom Hi/Low System. Es gibt noch raffiniertere (aber auch schwierigere) Arten Karten zu zählen, bei denen beispielsweise Asse und Zehner separat gezählt werden. Wer meint, Karten zählen zu müssen, sollte sich für das System entscheiden, mit dem er am besten zurechtkommt.

    Grundstufe Mathe reicht

    Ist Kartenzählen schwer? Jein. Entgegen den Darstellungen aus den zuvor genannten Filmen muss man dafür kein Genie sein. Konzeptionell ist Kartenzählen einfach. Man muss dafür keine erstaunlichen Gleichungen aufstellen und lösen. Allerdings muss man sich gut konzentrieren können, ohne dass man sich etwas ansehen lässt. Im Casino fliegen die Karten schnell über den Tisch. Vor allem da beim BlackJack mehrere Spieler an einem Tisch sitzen können, ist also eine hohe und rasche Auffassungsgabe gefragt, damit der Count stimmig bleibt.

    Na super! Wenn man all das gemeistert hat, dann dürfte dem rollenden Rubel doch nichts mehr im Wege stehen, oder? Wer so denkt, sollte sich lieber schnell die Eurozeichen aus den Augen reiben. Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass Kartenzählen längst nicht so profitabel ist, wie es den Anschein hat und schon gar nicht wie man es uns laut Hollywoods Traumfabrik anpreist.

    Erst langfristig wird Kartenzählen profitabel

    Durch den kleinen statistischen Vorteil von ein bis zwei Prozent wird Kartenzählen erst auf Dauer profitabel. Wie der Hausvorteil des Casinos ist der Spielervorteil auf lange Sicht statistisch wirksam. Kurzfristig kann jedoch alles Mögliche passieren. Zumal ein Vorteil von maximal zwei Prozent nicht gerade die Welt ist. Es ist also fast immer noch eine Fifty-Fifty Angelegenheit. Dadurch muss man auch mit langen Durststrecken in Form von Niederlagen rechnen. Die Studenten des MIT kamen zwar letztlich mit einem netten Jahresgewinn nach Hause. Allerdings lagen dazwischen auch mal mehrere Monate, in denen man unterm Strich verlor. Die Gewinnerwartung erfüllt sich im Wesentlichen also erst langfristig. Wer kein strapazierbares Budget hat, um diese Varianz auszuhalten und Niederlagenserien, die unweigerlich kommen werden, zu überstehen, der kann auch trotz Kartenzählen und optimaler Strategie noch pleite gehen.

    Dazu eine kleine Veranschaulichung: Wer statistisch gesehen einen mittleren “Stundenlohn” von 20,- € anstrebt und dazu beim BlackJack Karten zählen will, der muss in etwa ein Budget von 25.000 Euro für diesen Zweck bereithalten. Nur so kann er ausreichend hohe Einsätze spielen sowie Niederlagenserien, die vorübergehend das Budget belasten, überstehen. Doch wer so viel Kohle zum Zocken zur Verfügung hat, wird wahrscheinlich schon ohne Glücksspiel mehr als 20 Mücken in der Stunde verdienen.

    Die Casinos wissen worauf sie zu achten haben

    Mitte der Neunziger profitierten die MIT Studenten davon, dass sie gut organisiert und über 20 Mann stark waren. So konnten die Aufgaben sinnvoll verteilt werden (günstige Tische ausspähen, Spieler, Aufpasser etc.). Davon ab hatten die MIT Studenten damals aber noch einen viel größeren Vorteil: In den Casinos war das “Bodenpersonal“ nicht wirklich geschult darin, Kartenzähler zu erkennen.

    Heute ist das grundsätzlich anders. Die meisten Pitbosse und Dealer an den Tischen wissen sehr wohl, worauf sie zu achten haben. Insbesondere was das Wettverhalten angeht. Wenn jemand in unregelmäßigen Abständen seine Wetten erheblich erhöht, dabei viele BlackJacks zieht und allgemein eher erfolgreich ist, dann ist das schon ein sicheres Feuerzeichen für einen Kartenzähler am Tisch. Mittlerweile verfügen viele Casinos über entsprechende Software, mit der man die Hände, die ein Spieler spielt (was beim BlackJack ja völlig offen geschieht) auswerten kann. Die Software kann dann mit großer Sicherheit und bei ausreichendem Datenmaterial sehr zuverlässig feststellen, ob es sich um einen Kartenzähler handelt. Man kann davon ausgehen, dass selbst viele Dealer an den BlackJack Tischen entsprechend instruiert sind, auf typische Auffälligkeiten zu achten und diese zu erkennen. Schlechte Zeiten also für Kartenzähler. Um unter diesen Bedingungen nicht aufzufallen, müssen sie sehr langsam treten, was das Erhöhen der Wetteinsätze anbelangt. Dadurch wird das Kartenzählen jedoch weit weniger profitabel. Außerdem müssen sie ihre Bemühung auf viele unterschiedliche Casinos verteilen, um nicht zu bekannten Gesichtern zu werden. Ob Aufwand und Ertrag da noch stimmen, darf bezweifelt werden.

    Was können bzw. werden Casinos gegen Kartenzähler tun? Juristisch haben sie keine wirkliche Handhabe. Denn Kartenzählen ist nicht illegal. Schließlich stellt es keinen Betrug dar. Allerdings werden die Casinos einen Teufel tun, einem Spieler einen Vorteil über das Haus zu gestatten. Was machen sie also? Nun, am einfachsten ist es, die abgelegten Karten einfach wieder in den Abzugsstapel zu mischen. Wann immer dies getan wird, wird der Count effektiv auf null gesetzt. Schon allein dadurch kann man einem Kartenzähler in die Parade fahren und ihm seinen möglichen Spielervorteil nehmen. Viele Casinos nutzen dies präventiv aus, indem die gespielten Karten wieder recht früh in den Abzugsstapel gemischt werden. Dadurch werden die Stapel nie besonders tief abgezogen und es wird sich nie eine wirklich gute Verhältnismäßigkeit von hohen Karten zum Rest des Abzugsstapels ergeben. Allein dadurch lohnt sich Kartenzählen nicht mehr wirklich. Zumal BlackJack in den letzten Jahrzehnten spieltechnisch immer wieder Anpassungen und Veränderungen erfahren hat. Vor allem als Reaktion auf die Kartenzähler. So sind Single Deck Varianten, wo mit nur einem Satz von 52 Karten gespielt wird, immer seltener zu finden. Meist wird BlackJack nur noch mit vier, sechs oder gar acht Decks angeboten, wodurch Kartenzählen nicht nur schwerer sondern auch noch langwieriger wird.

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    Unmöglich: Kartenzählen beim BlackJack online

    Online Casino auch keine Alternative

    Wer nun meint mittels Kartenzählen im Online Casino ans große Geld kommen zu können, der sollte sich von dieser Idee gleich verabschieden. Während es in echten Casinos mittlerweile sehr schwer ist, damit einen nennenswerten Gewinn einzufahren, so ist es in Online Casinos gar unmöglich. Denn typischerweise werden von der BlackJack Software alle gespielten Hände umgehend (!) in den Abzugsstapel zurück gemischt. Es lohnt sich also gar nicht erst, mit dem Zählen anzufangen, da der Count effektiv nach jeder gespielten Runde auf null gesetzt wird. Daher muss Du Dich auf Dein Glück und Deine Buachgefühl verlassen.

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