Bingo - Alle Regeln und Infos

Das Spiel der Generationen
Seit 1929 hat das Spiel seinen Namen, Kirchenorganisationen rund um die Welt ermöglichen Spendern auf diese unterhaltsame Weise, ein gutes Werk zu tun und Schulkinder aller Nationen lernen so, wie es angenehm und einprägsam sein kann, sich bereits im frühen Alter englische Zahlen zu nummerieren – sogar das Fernsehlotto mag (in manchen Nationen) allenthalben schlichtweg aus dieser Art Spiel bestehen. Die Rede ist, der Leser wird es geahnt haben, von: BINGO – eigentlich nannten es die peruanischen Erfinder "Beano" (man spielte des Zeitvertreibs wegen und der Einfachheit halber nahm man Bohnen zu Hilfe), jedoch Edwin Lowe nannte es dann so, wie es heute in aller Munde ist.
Ebenfalls die Regeln sind allgemein bekannt, gehören seit beinahe drei Generationen zum Alltag von Menschen aller Generationen. Dennoch – Schriftlichkeit gehört zur humanistischen und kulturellen Tradition der Menschheit. Deshalb: Auch im Folgenden sei noch einmal niedergelegt, wie das Bingo-Spiel in seiner allgemeinsten Form vereinbart ist und ausgeübt wird.
Nur Raum zum fairen Spiel
Auf einer Bingo-Karte befinden sich 24 Felder aus Zahlen von 1 bis 75. Die Zahlen sind in ihren Nennwerten bestimmten Buchstaben zugeordnet. Es sind dies die Buchstaben, mit der die Spielebezeichnung buchstabiert ist. In kurzen zeitlichen Abständen zieht nun ein Spielleiter eine Zahl, die er laut verkündet. Enthält eine Spielkarte genau diese Zahl, markiert der Spieler diese. Ein Spiel als solches ist genau dann beendet, wenn ein Spieler nachweisen kann, dass er Zahlen aus jeder Buchstabengruppe auf genau seiner Kartenausfertigung ankreuzen konnte (was er durch Rufen der Spielebezeichnung anzeigt). Überdies soll noch das Muster der angekreuzten Zahlenfelder einem zu Anfang des Spiels vereinbarten Bild entsprechen – eine solche Struktur wird jedes Mal von Neuem definiert.
Konkret ist nun festgelegt, dass der Buchstabengruppe "B" die Zahlen von 1 bis 15 zugeordnet sind, der Gruppe "I" die Zahlen 16 bis 30, der Gruppe "N" den Zahlen 31 bis 45, die Spalte "G" den Zahlen 46 bis 60, die Spalte "O" schließlich den Zahlen 61 bis 75.
Wie aus den vorhergegangenen Betrachtungen ersichtlich wird, ist BINGO ein Glücksspiel. Niemand kann wirklich vorhersehen, inwieweit die eigene Spielkarte mit den später gezogenen Zahlen in irgendeinem Zusammenhang stehen könnte. Es ist, um es noch deutlicher zu betonen, ein Glücksspiel ohne Einwirkungsmöglichkeiten der Anwender: Kein Spieler weiß vorher, welche Karte er erhält – und der Spielleiter wird von allen (auch Hunderten von) Mitspielern gleichzeitig beobachtet.
In den Jahren 1991 und 1992 strahlte der Fernsehsender SAT.1 525 Folgen der Spielshow "Bingo" aus. Wolf-Dieter Herrmann moderierte. Dort ging es jedoch nicht um die gemeingängigen Bingo-Regeln – es war nicht ein Spielleiter, der die Zahlen zog, sondern diese wurden von den Kandidaten durch die Beantwortung von Quizfragen erarbeitet. Produzent (auch Komponist der Sendungsmusik) war seinerzeit Klaus-Peter Sattler. Auch im Österreichischen Fernsehen gibt es seit dem 13.11.1999 eine Spielshow mit der Bezeichnung "Bingo". Hier moderieren Dorian Steidl und Marie Christine Giuliani. Es lost der Computer Zahlen aus, dies wechselt sich mit Raterunden ab (hier geht es um spezielle Wissensgebiete). Die Österreichischen Lotterien verkaufen zu dieser Show Lose – auf diesen Spielscheinen können Zuschauer "ihre" Zahlen ankreuzen und möglicherweise hier gewinnen.